So entwickeln Sie in 6 Wochen Ihre eigene KI.
200 Seiten Gutachten.
Hohe Komplexität. Hohe Verantwortung.
Genau dieses Problem haben sich duale Studierende aus der Unfallversicherung vorgenommen.
Ohne IT-Hintergrund. Ohne KI-Erfahrung.
Ihr Ansatz ist gebrauchstauglich und genau deshalb so wirksam:
Nicht: „Was können wir mit KI machen?“
Sondern: „Welcher Mensch hat welches Problem und wie lösen wir es konkret?“
Das Ergebnis nach 6 Wochen:
Ein funktionierender KI-Prototyp zur Auswertung von Gutachten.
Die Reaktion aus der Praxis? „Unbedingt umsetzen.“
Das zeigt:
Gebrauchstaugliche KI entsteht nicht durch Technologie-Fokus, sondern durch konsequente Problemorientierung.
In Folge 78 spricht Sylwia Birska mit Christian Bach, Corc Dinler, Marie Gäntgen, Nikolaus Heckelsmüller darüber, wie sie es in kurzer Zeit von null zu einem funktionierenden KI-Prototypen geschaft haben.
Die entscheidende Frage ist nicht, ob das möglich ist.
Sondern: Welches Problem würden Sie in 6 Wochen mit KI lösen?
🎧 Jetzt reinhören und die eigene Perspektive auf KI neu denken.
„Haben Sicherheitsbeauftragte bislang keinen Beitrag zum Schutzniveau geleistet?“
Endlich gibt es Antworten der Regierung. Auch zu vielen andere unbequemen Fragen, wie:„Wie viele SiBe sind nach Kenntnis der Bundesregierung zwar bestellt, aber haben in ihren Unternehmen nichts zu tun, weil keine Gefährdung vorliegt?“
Wir nehmen in Folge 77 die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke und die Antwort der Bundesregierung fachlich unter die Lupe.
Was wird konkret beantwortet? Wo wird ausgewichen? Und wie wurde konkret gerechnet?
Eins war beim Lesen recht schnell klar. Immer wenn dort steht:
„Eine verpflichtende Berichterstattung besteht nicht und ist auch nicht vorgesehen.“ heißt das im Klartext: „Wissen wir nicht.“
Es zeigt sich, es fehlen Zahlen und Fakten. Aber 123.000 Sicherheitsbeauftragte weniger, das kann man ziemlich genau berechnen.Oder eben auch nicht.
Diskutieren Sie mit:
Ist das konsequenter Bürokratieabbau oder ein Blindflug im Arbeitsschutz?
Verweise:
#076 – Bürokratieabbau im Arbeitsschutz
https://asa-sitzung.de/index.php/2026/01/21/076-buerokratieabbau-im-arbeitsschutz/
#073 – Tschüss Sicherheitsbeauftragte
https://asa-sitzung.de/index.php/2025/10/19/073-tschuess-sicherheitsbeauftragte/
Kleine Anfrage 26.01.2026
https://dserver.bundestag.de/btd/21/038/2103802.pdf
Antwort der Bundesregierung 09.02.2026
https://dserver.bundestag.de/btd/21/040/2104068.pdf
https://dip.bundestag.de/drucksache/auf-die-kleine-anfrage-drucksache-21-3802-die-lage-des-betrieblichen/285027?f.wahlperiode=21&f.typ=Dokument&f.herausgeberdokumentart=Bundestag-Drucksache&start=25&rows=25&sort=verteildatumab&pos=38&ctx=d
Alle wollen weniger Bürokratie. Aber niemand analysiert das Problem mal konkret. So wird „Bürokratieabbau“ zum neuen Trendwort. Gut fürs politische Wording, schlecht für die Praxis.
Gemeinsam mit der geschätzten Svenja Dammasch (Sifa & Coach) nehmen wir die Vorschläge der Gesetzesinitiative aus NRW auseinander:
– Wo Bürokratieabbau nur auf dem Papier funktioniert
– Welche absurden Konsequenzen entstehen, wenn man Vorschläge zu Ende denkt
– Und warum manche Vereinfachungen am Ende genau das Gegenteil bewirken
Und wir schauen auf ein weiteres heißes Eisen.
Oder eher „Strohfeuer ohne Substanz“? Das Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Abschaffung der Berufsgenossenschaften. Unsere Einschätzung: realitätsfern, fachlich dünn und entfernt von der Praxis der Unfallversicherung.
Zum Schluss wird’s konstruktiv:
Eine gute Fee, drei Wünsche. Wie könnte echter Bürokratieabbau im Arbeitsschutz aussehen? Klug und wirksam. Eben gebrauchstauglich.
Jetzt reinhören und Ihre Meinung teilen.
Braucht die A+A bald eine eigene KI-Halle?
In Folge #075 der ASA-Sitzung blicken wir auf die A+A zurück. Wir plaudern über das, was wir dort erlebt haben. Oder besser nur Timo Röver. Warum? Das hören Sie auch in dieser Episode.
Zwei eigene Auftritte: Vortrag zu KI im Arbeitsschutz & Live-Podcast
Viele starke Eindrücke. Und ebenso viele offene Fragen.
Was kann KI sinnvoll leisten? Und was bleibt Führungsaufgabe?
Reinhören lohnt sich. Den Link zur Folge finden Sie in den Kommentaren.
Jetzt sind Sie gefragt: Was war Ihr persönliches High- oder Lowlight der A+A?
Wir hatten auf der A+A 2025 die Gelegenheit zusammen mit Veronika Jakl von den Pionieren der Prävention eine gemeinsame Session zu gestalten.
Gemeinsam mit dem Publikum haben wir über KI im Arbeitsschutz diskutiert. Was ist schon möglich, welche Chancen sehen, aber auch, welche Risiken und Herausforderungen es noch gibt.
Die Tonspur dieser Session präsentieren wir Ihnen als Podcast bei uns in der ASA-Sitzung, aber auch im Podcast „Pioniere der Prävention“. Hören Sie rein und verlängern Sie die Diskussion gerne über die Kommentare zu dieser Folge. Welche Chancen sehen Sie und wie nutzen Sie KI vielleicht schon heute. Lassen Sie es uns wissen.
Wir hatten sehr viel Spaß an diesem Format und danken der Basi für ihr Vertrauen in uns bei der Gestaltung dieser Session. Und schauen Sie doch mal bei der Basi vorbei: https://basi.de/
Sicherheitsbeauftragte abschaffen: Klug oder gefährliche Milchmädchenrechnung?
75 % der SiBe sagen: Unsere Arbeit ist sehr wichtig.
Die BASI wirbt für den „Tag der Sicherheitsbeauftragten – praxisnah, wertschätzend, vernetzend“ auf der A+A.
Und einen Tag später: Zack: Das BMAS plant, die Pflicht zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten drastisch zu reduzieren.
Ziel: Bürokratieabbau und Millioneneinsparungen
Doch die Frage bleibt: Sind das echte Entlastungen oder nur Quick Wins für die Politik?
Sichtbare Erfolge nach außen, mit potenziell unsichtbaren Kosten für die Sicherheit in den Betrieben?
Genau darum geht es in Episode 73 der ASA-Sitzung.
Wir thematisieren die Argumente für und gegen die SiBe-Reduktion, politische Symbolik und die Frage, ob hier das richtige Signal gesendet wird.
Wie stehen Sie dazu? Echter Bürokratieabbau oder gefährliches Experiment?
KI und Präventionsmaßnahmen. Woran liegt es, wenn beides scheitert?
Zu oft aus demselben Grund: Sie werden entwickelt, ohne die Menschen mitzudenken, die sie später nutzen sollen.
• Bei KI heißt das: beeindruckende Technologie, die in der Praxis nicht angenommen wird.
• Beim Arbeitsschutz: gut gemeinte Maßnahmen, die im Alltag ins Leere laufen.
Richard Feynman hat es treffend formuliert:
„Das erste Prinzip ist, dass Sie sich nicht selbst täuschen dürfen – und Sie sind die Person, die sich am leichtesten täuscht.“
Wir täuschen uns selbst, wenn wir glauben, schon zu wissen, was Beschäftigte brauchen. Die entscheidende Frage ist: Wie finden wir wirklich heraus, was funktioniert?
Genau darüber sprechen wir in Episode 72 der ASA-Sitzung. Und warum KI und Arbeitsschutz trotz aller Unterschiede auf demselben Weg erfolgreich werden können.
Schnappen Sie sich Ihr Käffchen, legen die Füße hoch, lassen den Blick nach draußen schweifen und gönnen Sie sich eine 9-Minuten-Bildschirmpause mit der ASA-Sitzung auf den Ohren.
Was tun gegen Wegeunfälle? Sie gehen so ein bisschen unter, wenn wir Sorge für die Sicherheit der Beschäftigten tragen wollen. Aber wenn man mal auf die Zahlen schaut, dann sind Wegeunfälle nicht zu vernachlässigen. In Folge 71 sprechen wir über Möglichkeiten, wie Unternehmen und wir Präventionsfachleute Wegeunfälle begegnen und ihnen etwas entgegensetzen können.
Was ist Ihr Rezept gegen Wegeunfälle? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren zur Episode oder natürlich bei LinkedIn
Schutzmaßnahme umgesetzt und plötzlich kracht’s an ganz anderer Stelle?
Willkommen im Reich der Kollateralschäden. In Episode 70 der ASA-Sitzung sprechen wir über eine Faustregel im Gebrauchstauglichen Arbeitsschutz:
„Wir sind nicht allein auf der Welt.“
Jede Maßnahme hat Nebenwirkungen. Und Auswirkungen auf scheinbar Unbeteiligte. Und wer diese ignoriert, handelt oft gut gemeint, darf dann aber nochmal nachbessern.
Gehörschutz, der Warnsignale verschluckt.
Anti-Rutsch-Matten, die Hubwagen lahmlegen.
KI-Tools, die Gefährdungen übersehen, weil niemand mehr hinschaut.
Jetzt reinhören und lauschen, wie Sie Kollateralschäden im Arbeitsschutz vorbeugen können.
Welche Nebenwirkungen sind Ihnen schonmal im Alltag begegnet?
Was gut gemeint ist, kann schlecht ankommen, wenn Menschen nicht mitgenommen werden.
Viele Unternehmen modernisieren ihre Arbeitswelt. KI, Desk Sharing, Homeoffice, bewegungsfördernde Büros. Doch ohne Einbindung der Beschäftigten kippt die Stimmung schnell von Neugier hin zu Ablehnung.
In dieser Folge zeigen wir, warum echte Beteiligung der Beschäftigten der Schlüssel ist. Und wie wir neue Arbeitsformen gebrauchstauglich gestalten, damit sie auch angenommen werden.
Denn Sie wissen ja „Was nicht zum Gebrauch taugt, das wird nicht genutzt.“
Welche Tipps haben sich für Sie in der Praxis bewährt, damit „Neues“ nicht gleich am ersten Tag boykottiert wird?
Jetzt reinhören. Für alle, die Wandel nicht nur einführen, sondern erfolgreich verankern wollen.